Leonie Rauch finished auf Hawaii

Von Wasserburg nach Hawaii

… ist man 24 Stunden unterwegs. Erst 12 Stunden von München nach und nach Aufenthalt dann nochmal 6 Stunden nach Kona – Hawaii. Doch die lange Reise lohnt sich für die Teilnahme am legendären Ironman Hawaii.

Für eine Teilnahme dort kann man sich nicht einfach nur anmelden, sondern man muss sich qualifizieren. Die Qualifikation hatte ich mir bereits 4 Monate zuvor beim Ironman Hamburg, mit einer Zeit von 9:52 und einem 3. Platz in meiner Altersklasse gesichert. Danach hieß es kurze Mid-Season-Break und anschließend voller Fokus auf die Weltmeisterschaft.

Zieleinlauf Ironman Hamburg

Zieleinlauf Ironman Hamburg

Die ersten Wochen in der Vorbereitung liefen super, leider hat mich dann eine Muskelentzündung am Unterschenkel etwas ausgebremst. Der Vorteil vom Triathlon? Man kann trotzdem trainieren! Also wurde das laufen ausgesetzt und dafür mehr geschwommen und geradelt, sowie Alternativtraining, wie Einheiten auf dem Cross-Trainer, mit eingeplant. Nach sechs Wochen (zwei Wochen vor dem Abflug) dann, dank Physiotherapie, das GO vom Arzt und das schmerzfreie Comeback in den Laufschuhen. Die finale Phase konnte eingeleitet werden und wurde begleitet von den ersten „Pre-Race-Nerves“.

Schneller als erwartet hieß es Koffer packen und dann ging es einmal um die halbe Welt, mit Zwischenstopp in San Franzisco. Auf Hawaii erwartete uns dann typisches Tropenwetter mit angenehmen 26 bis 28 Grad und 80% bis 100% Luftfeuchtigkeit. Angekommen hieß es also erstmal lockere Akklimatisierung, der erste Sprung in den glasklaren Pazifik war natürlich traumhaft.

Leider gab es dann am vierten Tag einen Dämpfer, am Vortag mit leichten Halsschmerzen wach geworden und diese auf die Klimaanlagen geschoben wurde es doch eine Erkältung mit Fieber. Also hieß es wieder einmal, Ruhe bewahren. Glücklicherweise ging es nach drei Tagen schon wieder deutlich besser und auch der Start beim Ho‘ála Swim musste nicht abgesagt werden. Der Start in die Rennwoche war also wieder mit deutlich mehr Optimismus verbunden. Auch wenn bereits jetzt feststand, dass der Wettkampf sehr defensiv gestaltet werden muss. Aber ein Start war möglich und das war die Hauptsache!

In der Rennwoche wurden dann die typischen To-Dos erledigt; Anmeldung, letzter Equipment-Check, Carb-Loading, Aktivierungseinheiten und als finale Schritte das Packen der Beutel, die Vorbereitung der Race-Nutrition und die Abgabe des Fahrrads. Eine willkommene Ablenkung in dieser Woche war dann noch das Schwimmen mit Delfinen. Eine ganze Schule hatte sich zu uns Sportlerinnen in die Bucht von Kailua-Kona gesellt und bliebt dort eine ganze Weile.

Bei einem letzten Call mit meinem Trainer Torben haben wir uns nochmal darauf geeinigt, dass der Wettkampf aufgrund des Fiebers neun Tage zuvor, größtenteils im Grundlagenbereich stattfinden sollte. Nicht das, was man gerne bei einer WM machen möchte aber die Gesundheit steht für mich als Hobby-Athletin an erster Stelle.

Und dann war auch schon der Renntag da. Morgens dann noch ein ausgiebiges, kohlehydratreiches Frühstück, Anbringen der Startnummern-Tattoos und dann ab in die Wechselzone. Dort angekommen wurden alle Athletinnen (ja nur Frauen, da in diesem Jahr die Weltmeisterschaften der Männer in Nizza stattfand; ab 2026 werden alle Geschlechter wieder zusammen auf Hawaii starten) von sehr freundlichen Helferinnen und Helfern begrüßt, das Fahrrad nochmal aufgepumpt und den Start der Profi-Athletinnen verfolgt. Der Startschuss meiner Altersklasse ging um 7:30, also eine Stunde nach den Profis. Nach einem Regenschauer am Morgen aber einem ansonsten trockenen Tag, war zu erwarten, dass es ein ziemlich schwüler Tag werden würde. Doch zunächst ging es in das doch verhältnismäßig wellige Wasser. Wie schon an den Schwimmzeiten bei den Profis zu erkennen, waren die Bedingungen an diesem Tag nicht leicht. Dann ging die Kanone und gemeinsamen mit den anderen WM-Teilnehmerinnen der Altersklasse 25 und 18 startete unser längster Tag des Jahres. Ein absolutes Highlight war dann, dass wieder eine Delfinschule in der Bucht von Kailua-Kona unterwegs war und mehrmals sind welche unter mir hergeschwommen sind.

Nach knapp 70 Minuten ging es dann raus aus dem Pazifik und ab auf das Rad. Rauf auf der Palani Road und dann 90km auf dem Queen Kaahumanu Highway entlang der Küste und durch Lavafelder, bis zum Wendepunkt in Hawi und dann wieder 90km zurück. Die knapp 1.300 Höhenmeter klingen noch sehr einfach, jedoch sind die wahre Herausforderung die sogenannten „Mumuku Winde“. Diese sorgen insbesondere auf dem Rückweg dafür, dass es deutlich schwieriger ist die Aeroposition zu halten. Das wichtigste auf dem Rad ist dann, dass man nicht überhitzt, denn es gibt kein einziges Mal Schatten. Also hab ich mir bei jeder Verpflegungsstation, ca. alle 20 bis 30km, kühles Wasser einmal komplett über geschüttet. Außerdem ist eine ausreichende Versorgung mit Elektrolyten, in Form von Salztabletten, und Kohlenhydraten wichtig.

Nach 5:40h wurde dann das Rad gegen die Laufschuhe eingetauscht. Auch beim Laufen war wieder das oberste Motto „stay cool“. Dafür hatte ich mir zuvor extra ein spezielles Kühlstirnband zugelegt und um den Hals ein Tuch, das ich immer wieder nass machen konnte. Außerdem gab es jetzt bei den Verpflegungsstationen zusätzlich noch Eis. Die ersten 12km durch Kona auf dem Ali’i Drive verliefen noch sehr flüssig. Wie zuvor mit meinem Trainer besprochen war das Tempo sehr konservativ. Dann ging es wieder zurück auf den Queen K Hwy. Für mich waren das die härtesten 10km des ganzen Tages. Sonne die auf dem Asphalt brutzelt, kein Schatten, kaum Verpflegungsstationen und ein lang gezogener Anstieg mit 1-2% Steigung. Am Ende erwartet einen dann die Abbiegung in das Sagen umwobene Energy Lab. Ab hier wird es für die meisten Athletinnen richtig hart. Aus meinen Ironmans zuvor wusste ich aber bereits, dass meine Stärke in der zweiten Hälfte des Marathons liegt. Und so war es auch dieses Mal. Nach der Hitzeschlacht auf dem Highway

fand ich endlich meinen Rhythmus, konnte sogar nochmal ein bisschen an Tempo zulegen.

Dann ging es noch einmal die Palani Road runter und dann ab auf die Zielmeile Zieleinlauf bei Sonnenuntergang auf Hawaii, ein Gänsehautmoment, bei dem nicht nur eine Träne geflossen ist. Absolut magisch und angesichts der gesundheitlichen Herausforderungen keine Selbstverständlichkeit es überhaupt geschafft zu haben. Am Ende stand eine Zeit von 10:49:05 auf der Uhr und Platz 25 in meiner Altersklasse.

Im Ziel wurde ich, wie schon am Morgen, wieder von sehr netten Helferinnen und Helfern empfangen. Ich habe dann die traditionelle hawaiianische Holzkette (Kukui Nut Lei) und ein Handtuch umgehangen bekommen und wurde in den After-Race-Bereich weitergeleitet. Dort gab es dann auch die Finisher-Medaille, das Finisher T-Shirt und die Finisher-Cap sowie jede Menge Essen und Trinken. Zum Abschluss gab es dann noch eine Açai Bowl und der Austausch mit anderen Athletinnen und meiner Begleitung über diesen einzigartigen Tag.

Einmal um die halbe Welt reisen, um dann fast 11 Stunden in Lavafeldern und bei tropischem Wetter an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen – das hat sich definitiv gelohnt!

Vier Radsportler des TSV Wasserburg beim Shades of Speed Marathon

Bei herrlichem Sommerwetter machten sich am Sonntag, den 23.07.2023 vier Mitglieder unserer Radsportabteilung auf dem Weg um beim Shades of Spees Marathon teilzunehmen. Die Radveranstaltung wurde vom 11-mailigem Tour de France Teilnehmer Marcus Burkhardt ausgerichtet. Start der langen Runde mit 207 km und 2.000hm war um 6:45 Uhr in Kolbermoor und wurde duch Matthias Grasberger, Simon Frank und Simon Meier in Angriff genommen. Diese Runde führte von Kolbermoor ostwärts nach Waging, Freilassing, Bad Reichenhall, Inzell, Ruhpolding, Bernau zurück nach Kolbermoor. Christian Fux bewältigte die Klassiker Runde mit 148km und 1.100hm die ähnlich der langen Runde verlief, jedoch Richtung Osten verkürzt war. Bei beiden Strecken wurden vom Veranstalter größtenteils wenig befahrene Nebenstrecken ausgesucht, und die Verpflegungsstationen luden zum einer Stärkung ein.

Foto von links: Simon Meier, Marcus Burkhardt, Simon Frank, Matthias Grasberger

 

Ötztaler Radmarathon

Michael Höchstetter und Matthias Grasberger nahmen für den TSV Wasserburg am Sonntag den 28.08.2022 beim diesjährigen Ötztaler Radmarathon teil. Dabei wurde vom Veranstalter die Orginalstrecke mit 3 Umleitungen und zusätzlichen 300hm erweitert und es waren dabei 231 km und 5.500hm zu bewältigen. Die Runde führte von Sölden nach Ötz – Kühtai – Innsbruck – Brenner – Sterzing – Jaufenpass – St. Leonhard- Timmelsjoch – nach Sölden. Nach 9:12 Stunden erreichte Michael Höchstetter das Ziel und wurde von 4122 Starter-/innen Gesamt 608. Matthias Grasberger erreichte nach 8:17 Stunden das Ziel und wurde Gesamt 167.

Rosenheimer Radmarathon

 
Bei bestem Radlwetter wurde der diesjährige Rosenheimer Radmarathon am Sonntag den 26.06.2022 ausgetragen. Zur Wahl standen 5 Touren mit unterschiedlichen Längen und Matthias Grasberger ging auf die Tour V mit 249 km. Auf der Strecke die über sämtliche Anstiege des südlichen Landkreises Rosenheim und Tirol führte, wurden 4.530 hm absolviert. Die Fahrzeit betrug 8:20 Stunden und wurde ohne offizielle Zeitnahme und Wertung von den Veranstaltern durchgeführt.

36. Stampfl Berglauf – Winter Edition

Beim 36. Stampfl Berglauf am 2. April 2022 bekamen es die Laufsportbegeisterten der Region nicht nur mit den berüchtigten 4,2 Kilometern und 200 Höhenmetern, sondern auch mit winterlichen Bedingungen zu tun. Um die Null Grad zeigte das Thermometer gegen Nachmittag in Au am Inn an. Kontinuierlich fielen kleine Schneeflocken vom grauen Himmel. Es war ungemütlich und kalt. Nach dem Abholen der Startnummern, wollte man sich am liebsten erstmal wieder im Auto verkriechen. Ich stand in der zweiten Startreihe als um Punkt 15:00 das Startsignal von der Haager Bürgermeisterin Sissi Schätz gegeben wurde. Der erste Kilometer wurde wie erwartet sehr schnell gelaufen und bis zum Torbogen in Au konnte ich eine Platzierung unter den ersten 10 halten. Auf dem flachen und schnellen Streckenabschnitt durch Au bekam ich die schnelle Anfangsphase jedoch zu spüren und nahm etwas Tempo heraus, um Kräfte für den Anstieg des „Col de Stampfl“ zu sparen. Gerade auf diesem Streckenabschnitt fehlten die sonst bei schönem Wetter in Massen jubelnden Zuschauer. Auf den letzten, flach auslaufenden 500 Metern des Rennens hatte man zwar strengen Gegenwind, jedoch konnte ich noch ein paar Reserven mobilisieren und Zeit gutmachen. So erreichte ich eine für mich zufriedenstellende Zeit von 18,03 Minuten (13,95 km/h), was einem 15. Gesamtplatz (von 257 Finishern) und einem 5. Platz in der Altersklasse M-20 entspricht. Für mich ist der Stampfl Berglauf ein familiäres, gut organisiertes Event, bei dem man sich immer wieder an seine physischen und vor allem auch mentalen Belastungsgrenzen herantastet. Nächstes Jahr dann aber am liebsten wieder ohne Schnee und etwas wärmer 😀

Markus Otter

 

Jakob Heindl mit Top-Zeit beim Generali München Marathon 2021

Danke an Jakob für den Bericht:

Eigentlich ist es jedes Jahr wieder schade, wenn Anfang September die Triathlonsaison ausläuft, Form und Wetter aber noch einige Trainingseinheiten und auch Wettkämpfe zulassen würden. Daher habe ich mich dieses Jahr nach dem Triathlon in Ingolstadt noch kurzfristig dazu entschieden, beim München Marathon an den Start zu gehen. Natürlich blieb nicht mehr allzu viel Zeit, um eine spezielle Marathonvorbereitung zu absolvieren, nichtsdestotrotz konnte ich noch einige gute -v.a. längere- Laufeinheiten in den Wochen vor dem Marathon sammeln.

So fühlte ich mich gut in Form und nach Absprache mit meinem Trainer wurde eine 3:50er Anfangspace angepeilt, um im Idealfall dann die zweite Marathonhälfte etwas schneller Laufen zu können. Der Wettkampftag war dann -v.a. im Vergleich zu Triathlon-Wettkämpfen- sehr entspannt. Wenig Gepäck, keine Wechselzone einrichten, kurzes Einlaufen und schon fiel der Startschuss im Münchner Olympiastadion bei bester Lauftemperatur um die 10 Grad. Zusammen mit dem PTSV Läufer Florian Spötzl ging es auf die ersten Kilometer der schier unendlich lang erscheinenden Strecke. „Nach dem Halbmarathon musst du dich fühlen, als wär noch gar nichts gewesen!“, meinte Florian und so gings (gefühlt) erstmal im Joggingtempo los. Das ist wohl die wichtigste Erfahrung meines ersten Marathons: Am Anfang bremsen, bremsen, bremsen. Aus Angst vor der gefürchteten 30km Marke fiel mir das allerdings nicht besonders schwer. Nach fünf Kilometern schließlich hatten sich die Beine an das Tempo gewöhnt. Kilometer um Kilometer wurde nur um Sekundenunterschiede absolviert. 3:45min/km waren zwar schneller als abgesprochen, fühlten sich aber kontrolliert an. Nach Kilometer 14 „trennten“ sich dann Florians und mein Weg und ich wurde etwas schneller. Die Halbmarathonmarke erreichte ich nach ca. 1:18h, ich fühlte mich gut, allerdings auch nicht so „als wäre gar nichts gewesen“, die Beine wurden schon schwerer. Langsamer laufen war aber auch keine Option, der Schritt war auf 3:40 getrimmt. Zum Glück zogen die Kilometerschilder immer noch vorbei, gerade bei der guten Stimmung in der Stadt. Bei Kilometer 31 war ich wirklich überrascht, dass ich schon so weit gekommen war. Ich fühlte mich nach wie vor ordentlich, wartete aber insgeheim auf den Einbruch. So richtig sicher, dass der gefürchtete Mann mit dem Hammer nicht kommen wird, war ich mir erst kurz vor der Rückkehr in den Olympiapark. Ich zog das Tempo nochmal etwas an und konnte den Einlauf im Olympiastadion voll genießen. Nach 2:36:27h war so das „Abenteuer“ Marathon für mich beendet. Ein schöner Abschluss der Lauf-/Triathlonsaison 2021!

Wendelsteinrundfahrt 2021

Am Samstag den 21.08.2021 nahmen von unserer Abteilung Matthias Grasberger, Simon Meier und Markus Otter bei der diesjährigen Wendelsteinrundfahrt teil. Dabei wurde bei bestem Rennradwetter die 212km Runde mit 2.800hm in Angriff genommen.
Die Runde führte von Au bei Bad Aibling startend über Bad Feilnbach, zum Samerberg/Duftbräu, weiter nach Aschau und Sachrang, dort ober Oberaudort übers Sudelfeld nach Bayrischzell. Nach der Verpflegung bei der Krugalm ging es weiter nach Fischbachau, Wörnsmühl, Agatharied, Giglberg Müller am Baum, Wall und Warngau. Von dort nach Piesenkam, Schaftlach, Hauserdörfli, Bad Wiesee, Rottach, Moni Alm und über´s Valepp zum Schlussanstieg auf den 1.100m hoch gelegenen Spitzingseesattel. Nach rasanter Abfahrt noch mal zur Verpflegungsstelle Krugalm, Fischbachau, Elbach, Kirchstiegl, Effenstätt, Sonnenreuth, Niklasreuth, Grub zurück nach Au.

Berichte der Triathlons in Erding und Graz

STEFAN, BASTI UND JAKOB ERÖFFNEN DIE TRIATHLONSAISON 2021

Erding, 13.06.2021

Dass bereits im Juni eine Triathlonsaison eröffnet werden kann, damit konnte man noch vor wenigen Wochen nicht rechnen. Umso größer war bei Stefan, Basti und Jakob die Freude über die kurzfristige Nachricht, dass der Erdinger Stadttriathlon tatsächlich genehmigt wurde. Traditionell starteten alle drei Wasserburger dabei über die abgewandelte Sprintdistanz (400m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen). Die Zielsetzung war für alle ähnlich: Einfach mal wieder Wettkampferfahrungen sammeln und schauen, ob das Training der letzten Monate bzw. Jahre angeschlagen hat.

Stefan erwischte –dem Trainingsrückstand geschuldet- nach eigener Aussage einen mittelmäßigen Tag, trotzdem war er mit dem fünften Platz in der Altersklasse gut dabei und konnte v.a. das Wettkampffeeling in vollen Zügen genießen.

Basti, der sich im Moment auf seinen Ironman in der Schweiz vorbereitet, legte einen soliden Start hin, bis er auf der Hälfte der Radstrecke von Seitenstechen eingebremst wurde. Mit einem 19ten Gesamtplatz und einem zweiten Altersklassenplatz wurde er seiner eigentlich guten Form nicht ganz gerecht. Mit einer Laufzeit von 15:30min über 5km hatte er diese noch wenige Wochen zuvor eindrucksvoll unter Beweis stellen können.

Für Jakob war der Triathlon in Erding v.a. ein Test für die eine Woche später stattfindende Mitteldistanz in der Nähe von Graz. Nach gewohnt schlechtem Schwimmen konnte er seine Rad- und Laufstärke ausspielen. Konkurrent um Konkurrent wurde an Land eingesammelt und am Ende stand ein erfreulicher dritter Gesamtplatz zu Buche.

Eines war –trotz unterschiedlicher Wettkampfverläufe- am Ende für alle drei klar. Triathlon macht mit Wettkämpfen einfach mehr Spaß. Und mit entsprechenden Hygienekonzepten kann man davon in 2021 noch auf ein paar weitere hoffen.

Genauere Ergebnisse:

https://www.abavent.de/anmeldeservice/stadttriathlonerding2021/ergebnisse#6_2CC391

Stubenberg am See, 20.06.2021

Schon früh im Jahr war klar, dass der Apfellandtriathlon, eine Mitteldistanz (1,9km Schwimmen, 90km Radfahren, 21,1 Laufen) in Stubenberg am See ca. 40km östlich von Graz gute Chancen auf eine Genehmigung seitens der Gesundheitsbehörden hat. Aus diesem Grund entschied sich Jakob, eine Anmeldung und die damit verbundene Fahrt von gut vier Stunden in Kauf zu nehmen, um wenigstens einen Wettkampftermin als Ziel im Kalender stehen zu haben. Mit einem Gesamtpreisgeld von 20000€ lockte die Veranstaltung auch zahlreiche namhafte Profis an und sogar für einen Livestream während des Rennens war gesorgt.

Da sich die Temperaturen in der Woche vor den Wettkampf auf subtropischem Niveau befanden, waren alle Teilnehmer froh, dass der Startschuss am Wettkampfmorgen bereits um 7:50 Uhr fiel. So konnte man zumindest die erste Hälfte des Wettkampfes noch bei erträglicheren Temperaturen absolvieren. Jakobs Schwimmleistung in Stubenberg war solide, nach ca. 32 Minuten konnte er mit der zweiten großen Gruppe der Altersklassenathleten aufs Rad wechseln. Die folgenden 90km spielten dem Wasserburger Triathleten in die Karten: drei Runden mit 1200 Höhenmetern und einem längeren, technisch fordernden Mittelteil. Hier konnte sich Jakob auf den dritten Amateurplatz vorarbeiten. Der abschließende Lauf brachte an diesem Tag die meisten Teilnehmer an die Grenzen. Viele Athleten mussten ins Ziel wandern, da die Kühlung vernachlässigt wurde. Die „längeren“ Aufenthalte an den Verpflegungsstationen zahlten sich schlussendlich aus und Jakob konnte den Halbmarathon gleichmäßig durchlaufen. Nach 4:14h und einem 14ten Gesamtplatz war für ihn das Rennen erfolgreich beendet und der Sprung in den See verdient.

Genauere Ergebnisse:

https://balancer.pentek-timing.at/results.html?pnr=14077&cnr=2